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Tankrabatt beim Sprit nicht vollständig weitergegeben

26. Oktober 2026 · von der Vanlotse-Redaktion

Mit KI erzeugtes Bild

Wer aktuell mit dem Wohnmobil oder Camper unterwegs ist, profitiert zwar von gesunkenen Kraftstoffpreisen, zahlt jedoch möglicherweise immer noch mehr als nötig. Wie der ADAC e.V. mitteilt, wird der seit dem 1. Oktober geltende Tankrabatt an den Zapfsäulen derzeit nicht vollständig an die Verbraucherinnen und Verbraucher weitergegeben.

Zwar sind die Preise spürbar gefallen – ein Liter Super E10 kostet im Schnitt 2,126 Euro (13,2 Cent weniger als in der Vorwoche) und Diesel liegt bei 2,233 Euro (ein Minus von 17,6 Cent). Dennoch sieht der Mobilitätsclub nach eigenen Auswertungen vor allem beim Benzin noch eine deutliche Lücke zum rechnerisch möglichen Preisnachlass von rund 17 Cent pro Liter.

Noch Spielraum für günstigere Diesel- und Benzinpreise

Obwohl der Eurokurs zuletzt nachgegeben hat und der schwächste Stand seit Mai 2025 verzeichnet wurde, ist zeitgleich auch der Ölpreis gesunken. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent fiel auf rund 100 US-Dollar. Nach Angaben des ADAC gibt es durch das weiterhin hohe Preisniveau und den gesunkenen Rohölpreis trotz des schwachen Euros rechnerisch noch immer Spielraum für niedrigere Kraftstoffpreise. Die Mineralölunternehmen werden daher dazu aufgefordert, die steuerliche Entlastung komplett an den Zapfsäulen weiterzugeben.

Beim Diesel kommt die steuerliche Entlastung laut den Auswertungen bereits zu einem großen Teil bei den Autofahrern an, während bei Super E10 der Preisrückgang hinter den Erwartungen zurückbleibt.

Was das für Camper und Wohnmobil-Reisende bedeutet

Für Camper, die eine längere Reise planen oder ein größeres Wohnmobil steuern, machen sich Cent-Beträge beim Tanken schnell in der Reisekasse bemerkbar. Wer mit einem Dieselfahrzeug unterwegs ist, profitiert zwar schon von einem spürbaren Rückgang um 17,6 Cent binnen Wochenfrist, zahlt mit über 2,23 Euro pro Liter aber nach wie vor sehr hohe Summen.

Um die Urlaubskasse zu schonen, lohnt es sich, die Uhrzeit beim Tankstopp genau zu planen. Der Automobilclub empfiehlt, nach Möglichkeit kurz vor 12 Uhr an die Zapfsäule zu fahren. Zu diesem Zeitpunkt sind die Spritpreise im Tagesverlauf erfahrungsgemäß am niedrigsten. Um Punkt 12 Uhr steigen sie meist schlagartig an und fallen danach nur sehr langsam wieder ab. Wenn du diese Tageszeit bei deinen Etappen einplanst, kannst du beim Befüllen deines Wohnmobils zusätzlich Geld sparen.

Quelle: Pressemitteilung von ADAC e.V. vom 07. Oktober 2026 — https://presse.adac.de/meldungen/adac-ev/verkehr/tankrabatt-nicht-vollstaendig-weitergegeben.html

Pressefoto Foto: adac.de

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